Schmauchbrand und Raku - jahrhunderealte Techniken

Schmauchbrand. Schon in der Steinzeit wurden Töpferwaren im offenen Feuer gebrannt. Auch heute finden sich solche Techniken in traditionellen Kulturen. Wir werden die von Ihnen hergestellten und polierten Keramiken in einer Grube brennen, die mit Sägespänen, Stroh und kleinen Ästen gefüllt und mit Blechen und Erde abgedeckt wird. (Das Feuer darunter glimmt zwei bis vier Tage.)

 

Raku (übersetzt: Freude,Glück,Glückseligkeit) ist die Technik, mit der in Japan Gefäße für die Teezeremonie gefertigt wurden. Bei ca. 1000° C werden Ihre Arbeiten mit einer Zange rotglühend aus dem Ofen genommen. Durch das schnelle Abkühlen reißen die Glasuren und es bilden sich attraktive “Craquelé”. Beim anschließenden “Nachräuchern” werden diese und der Ton stellenweise geschwärzt.

 

Die Ergebnisse sind in beiden Brennverfahren nur bedingt zu steuern, immer übernehmen Flamme und Rauch einen großen Teil der Gestaltung.

 

 

Leitung:
Ulrike Trommsdorff, Keramikerin
Treffen: 2x dienstags, 1x Samstag
   
Kursnummer: 64R2  
   
2x di., 11. + 18.05.2021

sowie einen Samstag nach Absprache
19h15 - 22h15

11h00 - Ende offen
   
   
Kursnummer: 64R2  
   
2x di., 14. + 21.09.2021

sowie einen Samstag nach Absprache
19h15 - 22h15

11h00 - Ende offen
   
   
Ort: Haus Titfeld/Neudorfer Str. 69, Raeren  
   
  je 150,- €