Abschluss Projekt der Qualitätsmaßnahme: Gelungenes Lernen

Der Zeitkreis ist als geförderte Einrichtung der Erwachsenenbildung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft verpflichtet, alle vier Jahre ein Gesamtkonzept für die Regierung zu erstellen. Bestandteil dieser Vorgabe ist ebenfalls die Durchführung einer Selbstevaluation, deren thematische Ausrichtung von den Einrichtungen eigenständig festgelegt werden kann.
Für den aktuellen Zeitraum des Gesamtkonzeptes hat der Zeitkreis entschieden, die Qualität der Lernprozesse innerhalb der Organisation systematisch zu untersuchen. Ziel dieser Maßnahme ist es, das bestehende Angebot, die angewandten Methoden sowie sämtliche lernrelevanten Instrumente künftig noch präziser an den Bedarf der Teilnehmenden auszurichten.
Im ersten Halbjahr 2025 wurden zu diesem Zweck Projektmappen an die Teilnehmenden ausgegeben. Diese Mappen enthielten Lerntipps, einen Leitfaden für Lernende, eine Vorlage für ein Lerntagebuch sowie einen Coaching- bzw. Transferplan für nachhaltiges Lernen. Ergänzend standen ein Selbsttest zur Einschätzung der eigenen Lernkompetenzen sowie ein vierseitiger Feedbackbogen zur Verfügung.
Lediglich der Feedbackbogen war zur Rücksendung an den Zeitkreis vorgesehen – per E Mail, per Post oder über die Kursleitung. Gleichzeitig wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Ausfüllen des Bogens freiwillig erfolgt.

Von insgesamt 607 teilnehmenden Personen im genannten Zeitraum (bei insgesamt 800 Anmeldungen) wurden 132 ausgefüllte Feedbackbögen an die Organisation Zeitkreis zurückgereicht.

Kursnummer
111N1
122N4
123N1
123S3
124S3
125N2
133N1
146N1
202N
445N
447N3
448N3
448S4
460N5
611N3
453N (alle)
455N (alle)
454N (alle)

Kursbezeichnung
Niederländisch A0 Raeren
Englisch A0+ Raeren
Englisch A1 Raeren
Englisch A1 Bütgenbach
Englisch A1+ Bütgenbach
Englisch Konversation
Französisch A1 Raeren
Spanisch B2 Raeren
Lernen lernen, Raeren
Qi-Gong Raeren
Tai-Chi Eupen
Qi-Gong Eupen
Qi-Gong Holzheim
Yoga Raeren
Krabbelgruppe Raeren
Pilates Raeren
Männer-Pilates Raeren
Sanftes Pilates Raeren

Dozent
Peter Ramjoie
Mireille Rothe
Peter Ramjoie
Ariane Herdemerten
Ariane Herdemerten
Ariane Herdemerten
Mireille Rothe
Cinthya Lopez
Sigrid Roobroeck
Friedhelm Laurs
René Kalfa
René Kalfa
René Kalfa
Anne Rigaud
Aline Schesler
Katrin Seidel
Katrin Seidel
Katrin Seidel

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine stärkere Betonung der Wichtigkeit der Teilnahme vermutlich zu einer höheren Rücklaufquote geführt hätte. Dadurch wäre die Datengrundlage breiter gewesen und die Auswertung insgesamt aussagekräftiger geworden.
Insbesondere in den klassischen Weiterbildungen – Sprach- und Computerkurse – wäre eine höhere Beteiligung wünschenswert gewesen, da die Fragen hier leicht übertragbar sind. Der Bezug zur strukturierten und zielgerichteten non-formalen Bildung ist in diesen Angeboten klar erkennbar, da die Teilnehmenden mit einem expliziten Lernziel teilnehmen. Unsere Hinweise zur Teilnahme an der Befragung hätten in diesen Kursen mit mehr Nachdruck und stärkerem Insistieren formuliert werden müssen. Stattdessen lag der Schwerpunkt unserer Kommunikationsbemühungen auf den Kreativ- und Sportkursen. Dort wurde verstärkt darauf hingewiesen, dass Lernprozesse zwar häufig informell und weniger bewusst stattfinden, jedoch ebenso zielgerichtet sind und daher einer Bewertung zugänglich und sinnvoll sind.

Es bleibt offen, wie die Rückmeldungen jener Teilnehmenden ausgefallen wären, die den Befragungsbogen nicht ausgefüllt haben. Eine Teilnehmerin teilte uns mit, dass sie die gesamte Projektmappe ablehne und sich dadurch wie ein Schulkind behandelt fühle. Zudem sei dies ihrer Ansicht nach eine Verschwendung von Zeit und Geld.
In verschiedenen Kursen zeigte sich bei der Vorstellung der Projektmappe vereinzelt Lustlosigkeit oder sogar Abneigung, sich mit der Befragung auseinanderzusetzen. Einige Teilnehmende äußerten, dass sie mit den Kursen zufrieden seien – schließlich nähmen sie wiederholt teil und zahlten die Kursgebühr –, weshalb sie keinen zusätzlichen Reflexionsaufwand als notwendig empfänden.
Wir haben dennoch darum gebeten, sich auf die Befragung einzulassen: um herauszufinden, ob Anregungen wie selbstorganisierte Lerngruppen eine motivierende Abwechslung darstellen könnten oder ob die Reflexion der eigenen Lernpraxis zu zielgerichteteren Fragen, Wünschen oder hilfreichen Tipps für die Lehrenden oder die Lerngruppe führen würde. Dennoch betonten wir, dass wir niemandem etwas überstülpen wollten und keinerlei Erwartungen an sie richten, die nicht gewünscht sind.

Es wurde bewusst ausschließlich eine gerade Anzahl an zu vergebenden Sternen zur Bewertung vorgelegt, um die Aussagekraft der Befragung zu erhöhen. Durch den Verzicht auf eine mittlere Kategorie waren die Teilnehmenden gezwungen, sich eindeutig für eine eher positive oder eine eher negative Einschätzung zu entscheiden. Auf diese Weise sollte die Tendenz zur neutralen Mitte vermieden und der Anteil ambivalenter bzw. nicht interpretierbarer Antworten reduziert werden.

Gestelltes Angebot
Lernen lernen KN: 202N
Niederländisch Raeren KN: 111N1
Niederländisch Online KN:1161N3
Englisch A0+ Raeren KN:122N4
Englisch A1 Bütgenbach KN: 123S3
Englisch A1+ Bütgenbach KN: 124S3
Englisch Raeren KN: 125N2
Französisch A1 Raeren 133N1
Französisch B2 Raeren
Spanisch B2 Raeren
Qigong -Raeren
Yoga Raeren
Tai-Chi-Chuan Eupen
Qigong – Eupen
Qigong – Holzheim
Pilates KN: 453N4A
Pilates KN: 453N1D
Pilates KN: 455N2
Pilates KN: 453N3A
Pilates KN: 453N1E
Pilates KN: 453N1A
Pilates KN: 453N2C
Pilates KN: 453N4D
Pilates KN: 455N4
Pilates KN: 454N1
Pilates KN: 453N1C
Pilates KN: 454N3
Pilates KN: 453N3E
Pilates KN: 453N3C
Pilates KN: 453N3D
Pilates KN: 454N4
Pilates KN: 453N2A
Pilates KN: 454N2
Pilates KN: 453N4C
Pilates KN: 453N2D
Sanftes Pilates KN: 454N
Männer Pilates KN: 455N
Pilates, ohne KN Zuordnung
Schneidern KN: 561N3A
Schneidern KN: 561N4C
Krabbelgruppe KN: 611N3
gesamt:

Ohne Angabe
28
5
0
14
20
0
20
7
7
5
36
19
4
22
58
22
28
42
40
115
47
32
11
16
55
62
26
50
33
49
80
12
11
25
15
80
29
127
0
4
2
1258

1 Stern
0
0
2
0
0
0
2
1
7
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1
0
0
0
0
0
0
0
4
0
0
0
17

2 Sterne
0
0
1
0
8
5
4
6
10
0
2
4
0
4
1
4
0
3
0
5
1
0
0
2
4
8
0
0
3
2
3
0
0
0
0
18
0
15
0
1
0
114

3 Sterne
13
14
10
0
39
29
16
43
7
12
10
19
4
29
17
4
3
30
2
44
8
3
5
26
45
27
7
13
35
17
10
1
1
2
0
18
13
34
3
16
5
634

4 Sterne
31
17
21
23
76
91
97
49
3
18
22
26
27
14
104
80
43
31
102
97
54
39
19
66
73
84
41
82
73
116
56
23
24
47
21
98
30
127
93
50
1
2189

Die Bewertung fiel insgesamt sehr positiv aus. Bewertungen mit der Vergabe von nur ein oder zwei Sternen wurden meist bei der Einschätzung des eigenen Lernverhaltens vergeben. Kritisch waren die Teilnehmenden also eher dann, wenn es darum ging, wie intensiv die Teilnehmenden selbst sich für ein gelungenes Lernen engagierten.

Die vergleichsweise geringe Rücklaufquote verdeutlicht, dass unsere Hinweise zur Teilnahme an der Befragung insistenter hätten formuliert werden müssen, um den Stichprobenausfall zu reduzieren und eine breitere sowie belastbarere Datengrundlage zu erzielen. Vor diesem Hintergrund sind sowohl die auffällige Häufung positiver Bewertungen als auch die hohe Zahl nicht ausgefüllter Bögen interpretativ mit Vorsicht zu betrachten, da sie auf eine deutliche positive Antworttendenz hinweisen und darauf, dass die Rückmeldungen kein vollständiges Bild aller Teilnehmenden ergeben.

Die Bewertungen weisen eine deutliche positive Tendenz auf: 4 Sterne Bewertungen machen über 70 % aller abgegebenen Bewertungen aus.
• Negative Bewertungen (1–2 Sterne) sind statistisch vernachlässigbar.
• Der Anteil „Ohne Angabe“ ist mit 1 258 Nennungen sehr hoch — das entspricht rund 30 % aller Einträge. → Das reduziert die Validität und Aussagekraft der Gesamtbewertung.

  1. Muster nach Kursarten

Sprachkurse
• Sehr hohe 4 Sterne Anteile (z. B. Englisch A1+ Bütgenbach: 91× 4 Sterne).
• Kaum 1–2 Sterne.
• Wenige „Ohne Angabe“.

Interpretation: Sprachkurse zeigen ein klares, konsistentes Bewertungsmuster und eine hohe Teilnahmebereitschaft. Die Fragen passen gut zu diesen Kursen.

Sport- und Bewegungskurse (Pilates, Qigong, Yoga, Tai-Chi)
• Sehr viele 4 Sterne Bewertungen, oft über 70–80 %.
• Gleichzeitig extrem viele „Ohne Angabe“ (z. B. Pilates 453N1E: 115× ohne Angabe).

Interpretation: Die Lernzielorientierung ist hier weniger bewusst, daher geben viele Teilnehmende keine Bewertung ab. Das deckt sich mit der Hypothese: informelles Lernen → geringere Bewertungsbereitschaft.

Kreativkurse (Schneidern)
• Sehr hohe 4 Sterne Anteile (z. B. 93× 4 Sterne).
• Fast keine negativen Bewertungen.
• Sehr wenige „Ohne Angabe“.

Interpretation: Kreativkurse werden klar positiv bewertet, und die Teilnehmenden scheinen die Bewertung als sinnvoll zu empfinden.

Krabbelgruppe
• Sehr geringe Teilnahme (nur 8 Nennungen).
• Kein interpretierbares Muster.

Interpretation: Zu geringe Fallzahl → keine statistisch belastbare Aussage möglich.

  1. Evaluierungstheoretische Interpretation

Positivitätsbias / Halo-Effekt
Die extrem hohe Zahl an 4 Sterne Bewertungen deutet auf einen Halo-Effekt hin: Teilnehmende bewerten nicht differenziert, sondern drücken allgemeine Zufriedenheit aus.

Forced-Choice-Design wirkt wie geplant
Durch die gerade Anzahl an Sternen wurde die „Mitte“ erfolgreich eliminiert. → Die Bewertungen sind klarer, aber auch stärker polarisiert.

Non-Response-Bias
Die hohe Zahl „Ohne Angabe“ (1.258 Fälle) erzeugt einen Non-Response-Bias: Die Ergebnisse spiegeln vor allem die Meinung derjenigen wider, die motiviert oder zufrieden sind.

Validität nach Kursart unterschiedlich
• Hoch valide: Sprachkurse, Kreativkurse
• Eingeschränkt valide: Sportkurse
• Nicht valide: Krabbelgruppe (zu geringe Fallzahl)

  1. Zusammenfassung in einem Satz

Die KI-Auswertung zeigt ein insgesamt stark positives Bewertungsmuster mit hoher Zufriedenheit, jedoch deutlichen Verzerrungen durch Non-Response-Bias und Kursarten-spezifische Unterschiede in der Bewertungsbereitschaft.

Auswertung der Sprachkurse

  1. Gesamtbild der Sprachkurse
    Die Sprachkurse zeigen ein sehr konsistentes, sehr positives Bewertungsmuster. Hohe 4 Sterne Anteile in allen Kursen, sehr wenige 1–2 Sterne Bewertungen, weniger Nicht Angaben als in Sportkursen, freie Kommentare überwiegend positiv und konkret. Die Sprachkurse sind die valideste Datenquelle der gesamten Befragung. Die Aussagen „Die theoretischen Ausführungen waren informativ und verständlich“ und „freundliche ruhige Art des Kursleiters, hohe Vermittlungskompetenz“ spiegeln die Grundtendenz wider: hohe fachliche Qualität und sehr gute Lehrendenkompetenz.
  2. Auswertung nach Fragegruppen
    A. Allgemeine Fragen zum Kurs / Unterricht
    Fast ausschließlich 3–4 Sterne, hohe Zufriedenheit mit Anmeldeabwicklung, Räumen (mit Ausnahmen), Materialien, Atmosphäre, Gesamtzufriedenheit. Freie positive Kommentare: angenehme und entspannte Atmosphäre in der Gruppe, gute Kursgruppe, Spaß zu lernen, Balance zwischen Lachen und Lernen. Freie negative Kommentare: Unterrichtsraum stickig, schlecht zu lüften, Raumheizung nicht gut, zu lange Winterpause. Interpretation: Die Organisation bietet verlässliche Rahmenbedingungen, aber Raumqualität ist ein wiederkehrender Kritikpunkt, Atmosphäre ist ein klarer Stärkefaktor.
    B. Weiterbildungsinhalte
    Inhalte werden als verständlich, informativ und gut strukturiert wahrgenommen, Theorie Praxis Verhältnis fast immer mit 4 Sternen bewertet, viele Teilnehmende berichten von konkreten Lernfortschritten. Freie positive Kommentare: regelmäßige Wiederholungen, Muttersprachlerin, viel Sprechen, interessante Themen, gute Atmosphäre, Spaß gemacht, besseres Verständnis. Freie negative Kommentare: lieber mehr Übungen in Papierform statt digital, manchmal zu wenig Lernpensum, mehr Hörübungen. Interpretation: Inhalte passen sehr gut zu den Erwartungen, Teilnehmende wünschen sich mehr Variation durch Papiermaterial, Hörübungen, höheres Übungspensum.
    C. Arbeit der Kursleitung
    Extrem hohe Zustimmung, Lehrende werden als kompetent, freundlich, motivierend, gut strukturiert, individuell begleitend, verständlich, geduldig wahrgenommen. Freie positive Kommentare: hohe Vermittlungskompetenz, hilfreiche und aufmunternde Korrekturen, kommunikative Gruppe, abwechslungsreiche Themen. Freie negative Kommentare: sehr wenige, meist organisatorisch. Interpretation: Lehrende sind der größte Erfolgsfaktor der Sprachkurse, ihre Arbeit prägt die hohe Zufriedenheit und die Lernfortschritte.
    D. Eigenes Lernverhalten
    Teilnehmende sind kritischer mit sich selbst als mit Kurs oder Lehrenden, 1–2 Sterne Bewertungen treten fast ausschließlich hier auf. Viele berichten von mehr Selbstbewusstsein, besserer Sprachsicherheit, besserem Hörverständnis, Anwendung im Alltag. Freie positive Kommentare: wieder in die englische Sprache reingefunden, mehr Sicherheit bei Gesprächen, Digitalisierung viel gelernt. Freie negative Kommentare: tagesformabhängige Konzentration, manchmal zu wenig Lernpensum. Interpretation: Lernende profitieren stark von Reflexion und Wiederholung, die Mappe war für Sprachkurse gut geeignet.
  3. Zusammenfassung der freien positiven Aspekte
    Sehr gute Kursleitungen, Gruppenharmonie, verständliche Erklärungen, regelmäßige Wiederholungen, Muttersprachlerinnen und Muttersprachler, Praxisnähe, Motivation, Spaß am Lernen, Fortschritte im Alltag.
  4. Zusammenfassung der freien negativen Aspekte
    Raumprobleme wie Lüftung, Heizung, Sauberkeit, Wunsch nach mehr Übungen, Wunsch nach mehr Papiermaterial, Wunsch nach mehr Hörübungen, Winterpausen zu lang, wenig Lernpensum in einzelnen Kursen.
  5. Was kann die Organisation aus den Sprachkursen ableiten
    Die Sprachkurse sind die stärkste Säule der Organisation, hohe Validität, hohe Zufriedenheit, hohe Lernfortschritte, sehr gute Lehrendenkompetenz. Räume sind der größte strukturelle Schwachpunkt: Lüftung, Heizung, Sauberkeit. Teilnehmende wünschen sich mehr Variation: Papierübungen, Hörübungen, mehr Übungspensum, mehr Sprachanlässe, Arbeit in Untergruppen und kürzere Pausen zwischen den Kursen in den Winter- und Sommerferien. Lehrende sind der Schlüssel zum gelingenden Lernen, ihre Methoden wie Wiederholung, Praxisnähe, Korrekturen sind hochwirksam.
  6. Wie können Lehrende zum gelingenden Lernen beitragen
    Methodenvielfalt erhöhen durch mehr Hörübungen, mehr Papiermaterial, mehr Untergruppenarbeit, mehr Sprachanlässe. Wiederholungen weiter nutzen, Lernfortschritte sichtbar machen durch Korrekturen, Feedback, Mini Reflexionen. Gruppenharmonie aktiv fördern, Praxisbezug stärken durch Alltagssituationen, Rollenspiele, Anwendung im Urlaub.
  7. Wie kann die Organisation zum gelingenden Lernen beitragen
    Räume verbessern hinsichtlich Lüftung, Heizung, Sauberkeit, Winterpausen überdenken. Fragebogen beibehalten, da er sehr gut passt, hohe Validität, wenig Nicht Angaben. Reflexionsinstrumente leicht vereinfachen, Mappe modularer gestalten. Lehrende stärken durch Best Practice Austausch und Mini Fortbildungen zu Hörverstehen, Gruppenführung, Variation.
  8. Fazit
    Die Sprachkurse sind hochwirksam, hochzufrieden, hochvalid. Die Organisation kann das gelingende Lernen weiter stärken, indem sie Räume verbessert, Methodenvielfalt unterstützt, Lehrende stärkt, Reflexion leicht vereinfacht, Sprachanlässe und Hörübungen ausbaut.

Auswertung der Kreativkurse (Schneidern)

  1. Gesamtbild der Kreativkurse
    Die Kreativkurse zeigen ein außergewöhnlich positives Bewertungsmuster. Es gibt fast ausschließlich 4 Sterne Bewertungen, kaum 1–2 Sterne Bewertungen und sehr wenige Nicht Angaben, was zeigt, dass der Fragebogen hervorragend zur Kursart passt. Die freien Kommentare sind durchgehend positiv und konkret. Die Kreativkurse gehören zu den bestbewerteten Angeboten der gesamten Organisation. Die Aussagen „Sehr gute Unterrichtsführung, gute Kursleitung, nette Gruppe, gegenseitige Unterstützung“ und „Mich in meinem Rhythmus weiterzuentwickeln; Übung macht den Meister“ spiegeln die Grundtendenz wider: hohe Zufriedenheit, starke Lernfortschritte, sehr gute Kursleitungen und intensive Gruppenprozesse.
  2. Auswertung nach Fragegruppen
    A. Allgemeine Fragen zum Kurs / Unterricht
    Die Bewertungen zeigen eine sehr hohe Zufriedenheit mit Anmeldeabwicklung, Räumen, Materialien, Atmosphäre und Gesamtzufriedenheit. Freie positive Aspekte: Atmosphäre angenehm, nette Gruppe, gegenseitige Unterstützung. Freie negative Aspekte: keine in Kurs 561N3A, keine in Kurs 561N4C. Interpretation: Kreativkurse profitieren stark von einer sozialen Lernkultur. Die Räume werden als passend empfunden, die Atmosphäre ist ein zentraler Erfolgsfaktor.
    B. Weiterbildungsinhalte
    Die Inhalte werden als verständlich, informativ und praxisnah wahrgenommen. Das Theorie Praxis Verhältnis wird durchgehend positiv bewertet. Teilnehmende erhalten viele Anregungen für eigene Projekte. Freie positive Aspekte: viele Anregungen für weitere Beschäftigungsmöglichkeiten, theoretische Ausführungen informativ und verständlich. Freie negative Aspekte: keine in beiden Kursen. Interpretation: Die Inhalte sind perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt, die Mischung aus Theorie und Praxis funktioniert hervorragend.
    C. Arbeit der Kursleitung
    Die Zustimmung ist extrem hoch. Kursleitungen werden als kompetent, geduldig, unterstützend, klar strukturiert, motivierend und flexibel wahrgenommen. Freie positive Aspekte: sehr gute Unterrichtsführung, gute Kursleitung, flexibel bei ungeplanten Ausfällen, gegenseitige Unterstützung. Freie negative Aspekte: keine. Interpretation: Die Kursleitungen sind der zentrale Erfolgsfaktor der Kreativkurse. Ihre Fähigkeit, individuelle Lernwege zu begleiten, wird besonders geschätzt.
    D. Eigenes Lernverhalten
    Die Teilnehmenden schätzen sich selbst sehr positiv ein. Sie berichten von Konzentration, Selbstständigkeit, Anwendung im Alltag, Selbstbewusstsein und kontinuierlichem Lernfortschritt. Freie positive Aspekte: mich in meinem Rhythmus weiterzuentwickeln, Übung macht den Meister. Freie negative Aspekte: keine. Interpretation: Kreativkurse fördern Selbstwirksamkeit und Selbstbewusstsein. Teilnehmende erleben echte Lernfortschritte und übertragen diese in den Alltag.
  3. Zusammenfassung der freien positiven Aspekte
    Sehr gute Kursleitungen, Gruppenharmonie, gegenseitige Unterstützung, klare Struktur, verständliche Erklärungen, praxisnahe Inhalte, Flexibilität der Kursleitung, individuelle Begleitung, starke Lernfortschritte, Selbstbewusstsein, Freude am Lernen.
  4. Zusammenfassung der freien negativen Aspekte
    Keine negativen Kommentare in beiden Kursen, keine Hinweise auf Raumprobleme, keine Hinweise auf Materialprobleme, keine Hinweise auf organisatorische Schwierigkeiten.
  5. Was kann die Organisation aus den Kreativkursen ableiten
    Kreativkurse sind ein Paradebeispiel für gelingendes Lernen. Sie zeigen hohe Validität, hohe Zufriedenheit, hohe Lernfortschritte, sehr gute Kursleitungen und eine sehr gute Passung des Fragebogens. Kreativkurse zeigen, wie Lernen ideal funktioniert: individuelle Begleitung, soziale Unterstützung, klare Struktur, praxisnahe Inhalte, flexible Kursleitung, stabile Gruppen, gute Räume. Kreativkurse können als Best Practice dienen für Sportkurse (Atmosphäre, Gruppenharmonie), für Sprachkurse (individuelle Begleitung, Struktur) und für die Organisation (Raumqualität, Materialeinsatz).
  6. Wie können Lehrende zum gelingenden Lernen beitragen
    Individuelle Begleitung weiter stärken, Gruppenharmonie bewusst fördern, Praxisnähe beibehalten, Flexibilität erhalten, Selbstwirksamkeit fördern.
  7. Wie kann die Organisation zum gelingenden Lernen beitragen
    Kreativkurse als Best Practice nutzen, Räume und Materialien weiterhin hochwertig halten, Fragebogen beibehalten, Kursleitungen unterstützen durch Austausch über Best Practices und Mini Fortbildungen zu kreativen Lernprozessen.
  8. Fazit
    Die Kreativkurse sind hochwirksam, hochzufrieden, hochvalid und konfliktarm. Sie zeigen exemplarisch, wie gelingendes Lernen in der Erwachsenenbildung aussehen kann: starke Kursleitungen, stabile Gruppen, praxisnahe Inhalte, individuelle Begleitung, hohe Selbstwirksamkeit, Freude am Lernen. Sie sind ein Leuchtturm innerhalb der Organisation.

Auswertung der Sportkurse ohne Pilates – Kategorie Körperbewusstsein

  1. Gesamtbild der Sportkurse
    Die Sportkurse weisen ein konsistent positives Bewertungsmuster auf. Es gibt sehr hohe 4 Sterne Anteile, kaum 1–2 Sterne Bewertungen und extrem viele Nicht Angaben. Die Teilnehmenden sind sehr zufrieden, bewerten aber nur das, was für sie relevant ist. Alles, was sie als nicht zutreffend empfinden, lassen sie leer. Die Aussagen „Lernerfolg ist kontinuierlich; es ist Erfahren/Erspüren statt Lernen“ und „Einleitungen zu den Jahreszeiten, z. B. Frühjahr spezielle Übungen für Leber und Galle; Einführungen und Erklärungen“ zeigen bereits den Kern: Sportkurse funktionieren nach einer völlig anderen Lernlogik als Sprachkurse.
  2. Warum so viele Nicht Angaben
    Die Items des Fragebogens stammen aus der Logik der non formalen Bildung, während Sportkurse einer informellen Lernlogik folgen. Diese ist geprägt durch Körpererfahrung, Wohlbefinden, Entspannung, Routine, Gruppenharmonie, Atemtechnik und Körperbewusstsein. Deshalb passen viele Items nicht, insbesondere Theorie, Lernzielkontrollen, Anwendung im Alltag, Lernmaterial, selbstständiges Arbeiten und Praxisübertragung. Die Nicht Angabe ist kein Ausdruck von Unzufriedenheit, sondern ein Hinweis auf die Unangemessenheit des Instruments.
  3. Auswertung nach Fragegruppen
    A. Allgemeine Fragen zum Kurs / Unterricht
    Die Bewertungen liegen fast ausschließlich im Bereich von 3–4 Sternen. Die Atmosphäre wird durchgehend als hervorragend beschrieben. Räume werden teilweise kritisiert, insbesondere hinsichtlich Licht, Kälte, Lüftung und der Nutzung eines Militärgebäudes (Anm. GF: Raumwechsel hat bereits stattgefunden). Freie Kommentare zeigen: Räumlichkeiten top, Übungsraum im Winter oft kalt, Lichtverhältnisse problematisch, fragwürdiger Umgang mit Daten des Militärs. Interpretation: Die Atmosphäre ist ein großer Pluspunkt, die Raumqualität ein wiederkehrender Kritikpunkt. (Anm. der GF: Der Raum wurde gewechselt).
    B. Weiterbildungsinhalte
    Die Inhalte werden als verständlich, gut erklärt und gut strukturiert wahrgenommen. Das Theorie Praxis Verhältnis wird positiv bewertet. Freie Kommentare betonen sehr gute und exakte Erklärungen sowie neue Meditationsthemen. Interpretation: Lehrende vermitteln Inhalte klar und abwechslungsreich. Sportkurse profitieren stark von Ritualen, Jahreszeitenbezug und Atemtechniken.
    C. Arbeit der Kursleitung
    Die Zustimmung ist extrem hoch. Kursleitungen werden als kompetent, ruhig, achtsam und individuell begleitend beschrieben. Freie Kommentare zeigen: Kursleiter kompetent und ruhig, strahlt aus, was er lehrt, geht auf jeden Teilnehmenden persönlich ein. Interpretation: Die Kursleitungen sind der zentrale Erfolgsfaktor der Sportkurse. Ihre Haltung prägt das gelingende Lernen.
    D. Eigenes Lernverhalten
    Die Teilnehmenden schätzen sich selbst überwiegend positiv ein. Es gibt wenige kritische Punkte, etwa tagesformabhängige Konzentration. Freie Kommentare zeigen: kontinuierlicher Lernerfolg, besseres Körperbewusstsein, viele Übungsfolgen werden zu Hause weitergeführt. Interpretation: Sportteilnehmende verstehen Lernen als körperliches Erfahren, Reflexion erfolgt über Körpergefühl statt über Theorie.
  4. Zusammenfassung der freien positiven Aspekte
    Sehr gute Kursleitungen, individuelle Begleitung, achtsame Atmosphäre, Jahreszeitenbezug, Meditationsthemen, Körperbewusstsein, Atemtechniken, Gruppenharmonie, abwechslungsreiche Übungen, Möglichkeit, Übungen zu Hause weiterzuführen.
  5. Zusammenfassung der freien negativen Aspekte
    Raumprobleme wie Kälte, Licht und Lüftung, Militärgebäude als irritierend (Raumwechsel hat bereits stattgefunden), Kursleitung spricht manchmal zu leise, wenig Kritik an Inhalten oder Methoden.
  6. Was kann die Organisation aus den Sportkursen ableiten
    Sportkurse funktionieren körperlich statt kognitiv, Reflexion erfolgt über Körpergefühl, der Fragebogen passt nur teilweise. Die Organisation sollte Sportkurse als eigene Lernkategorie behandeln, mit eigenem Fragebogen, eigenen Qualitätskriterien und eigenen Reflexionsinstrumenten wie Körperwahrnehmung, Wohlbefinden und Routine. Räume sind der größte strukturelle Schwachpunkt, insbesondere Kälte, Licht, Lüftung und die Nutzung eines Militärgebäudes. Kursleitungen sind der größte Erfolgsfaktor.
  7. Wie können Lehrende zum gelingenden Lernen beitragen
    Ritualisierung stärken durch Jahreszeitenübungen, Atemtechniken, Wiederholungen und Meditationsthemen. Körperwahrnehmung fördern durch Reflexionsfragen wie „Was spüre ich heute anders?“ und „Welche Übung hat mir gut getan?“. Gruppenharmonie bewusst gestalten, Übungen für zu Hause anbieten, Lautstärke und Verständlichkeit optimieren.
  8. Wie kann die Organisation zum gelingenden Lernen beitragen
    Räume verbessern hinsichtlich Temperatur, Licht, Lüftung und Sauberkeit, alternative Räume prüfen. Fragebogen anpassen mit weniger Theorie, mehr Körperwahrnehmung, weniger kognitiven Items und einer klaren Option „nicht zutreffend“. Reflexionsinstrumente vereinfachen, etwa durch eine Drei Fragen Karte. Lehrende stärken durch Austausch über Best Practices und Mini Fortbildungen zu Achtsamkeit, Körperlernen und Gruppenführung.
  9. Fazit
    Die Sportkurse sind hochwirksam, hochzufrieden und hochwertig, folgen aber einer anderen Lernlogik als Sprachkurse. Die Organisation kann das gelingende Lernen weiter stärken, indem sie Räume verbessert (Erledigt :)), den Fragebogen anpasst, Reflexion vereinfacht, Lehrende unterstützt und Sportkurse als eigene Lernkategorie behandelt.

Auswertung der Pilateskurse – Kategorie Körperbewusstsein

  1. Gesamtbild der Pilateskurse
    Die Pilateskurse zeigen ein sehr stark positives Bewertungsmuster. Viele Kurse erreichen 70–90 % 4 Sterne Bewertungen. Gleichzeitig gibt es extrem viele Nicht Angaben, deutlich mehr als in Sprachkursen und sogar mehr als in Qi Gong oder Yoga. Die Teilnehmenden bewerten nur das, was sie als relevant empfinden, und lassen alles leer, was sie als nicht zutreffend erleben. Die Aussagen „Pilates hat positive Auswirkungen und lohnt sich“ und „Viel Neues lernen, Selbstbewusstsein gewinnen, mental stärkend“ spiegeln die Grundtendenz wider: hohe Wirksamkeit, hohe Zufriedenheit, starke mentale und körperliche Effekte.
  2. Auswertung nach Fragegruppen
    A. Allgemeine Fragen zum Kurs / Unterricht
    Die Bewertungen liegen fast ausschließlich im Bereich von 3–4 Sternen. Es gibt hohe Zufriedenheit mit Anmeldeabwicklung, Atmosphäre, Gesamtzufriedenheit und Materialien. Freie positive Kommentare zeigen eine angenehme Atmosphäre, eine gute Kursleitung und abwechslungsreiche Übungen. Freie negative Kommentare beziehen sich auf zu lange Kurspausen im Sommer, Rauchgeruch, der durch Fenster eindringt, und die Bitte, am Ende der Stunde lauter zu sprechen. Interpretation: Pilates lebt von Atmosphäre und Routine. Raumthemen und fehlendes Angebot im Sommer sind wiederkehrende Kritikpunkte.
    B. Weiterbildungsinhalte
    Die Inhalte werden als verständlich, gut erklärt und abwechslungsreich wahrgenommen. Das Theorie Praxis Verhältnis wird positiv bewertet. Freie positive Kommentare betonen viel Neues, körperliche Fitness, schöne Lernerfolge. Einzelne freie negative Kommentare beziehen sich auf fehlende freie Bewegung oder Tanz am Anfang der Stunde sowie einen zu späten Beginn wegen vorheriger Redezeit. Interpretation: Einzelne Pilatesteilnehmende wünschen sich mehr freie Bewegung, klarere Struktur und weniger Redezeit am Anfang.
    C. Arbeit der Kursleitung
    Die Zustimmung ist extrem hoch. Kursleitungen werden als kompetent, motivierend, individuell begleitend, gut strukturiert und verständlich wahrgenommen. Freie positive Kommentare zeigen, dass die Kursleitung ihre Teilnehmenden kennt, auf einzelne Probleme eingeht, motiviert, gut vorbereitet ist und hochwertiges Material einsetzt. Freie negative Kommentare beziehen sich auf die Lautstärke und das Zeitmanagement. Interpretation: Kursleitungen sind der zentrale Erfolgsfaktor. Kleine Kommunikationsanpassungen würden die Qualität weiter steigern.
    D. Eigenes Lernverhalten
    Die Teilnehmenden schätzen sich selbst überwiegend positiv ein. Es gibt wenige kritische Punkte wie tagesformabhängige Konzentration. Freie positive Kommentare zeigen mehr Körperbewusstsein, die Erkenntnis, dass es nie zu spät ist, etwas für Körper und Geist zu tun, verbesserte Gesundheit, mehr Ruhe, mehr Stärke und Flexibilität. Freie negative Kommentare sind kaum vorhanden. Interpretation: Pilates wird als körperlich und mental wirksam erlebt. Lernfortschritte sind spürbar und motivierend.
  3. Zusammenfassung der freien positiven Aspekte
    Sehr gute Kursleitungen, Gruppenharmonie, Motivation, Körpergefühl, körperliche Fitness, mentale Stärke, Fortschritte im Alltag, abwechslungsreiche Übungen, gute Vorbereitung, positive Auswirkungen auf die Gesundheit.
  4. Zusammenfassung der freien negative Aspekte
    Raumprobleme wie Geruch, Kälte und Licht, Lautstärke der Kursleitung, zu lange Pausen, zu später Beginn, fehlende freie Bewegung, App bedingte Gruppenwechsel, die soziale Bindung erschweren.
  5. Was kann die Organisation aus den Pilateskursen ableiten
    Pilates ist extrem beliebt und wirksam, mit hoher Zufriedenheit, hohen Lernfortschritten, hoher Bindung und hoher Motivation. Der Fragebogen passt nur teilweise, da viele Items für Pilates nicht relevant sind. Pilates braucht einen eigenen Fragebogen mit Fokus auf Körpergefühl, Wohlbefinden, Routine, mentale Wirkung, Gruppenharmonie und Raumqualität. Räume sind der größte strukturelle Schwachpunkt, insbesondere Gerüche, Kälte, Licht, Lüftung und Sauberkeit. Kursleitungen sind der größte Erfolgsfaktor. Kleine Verbesserungen wie Lautstärke erhöhen die Qualität weiter. Teilnehmende wünschen sich mehr freie Bewegung, weniger Redezeit, klare Struktur und manchmal stabilere Gruppen (App Problem).
  6. Wie können Lehrende zum gelingenden Lernen beitragen
    Lautstärke und Verständlichkeit verbessern, Zeitmanagement optimieren durch weniger Redezeit am Anfang und pünktlichen Start, freie Bewegung integrieren durch Warm ups und kurze freie Sequenzen, Gruppenharmonie stärken durch kurze Vorstellungsrunden und feste Ritualstrukturen, Körperwahrnehmung fördern durch Reflexionsfragen wie „Was spüre ich heute anders?“ und „Welche Übung hat mir gut getan?“.
  7. Wie kann die Organisation zum gelingenden Lernen beitragen
    Räume verbessern hinsichtlich Geruchsschutz, Lüftung, Licht, Sauberkeit und Temperatur. Fragebogen anpassen mit pilatesspezifischen Items und einer klaren Option „nicht zutreffend“. App Problem adressieren, Gruppenstabilität erhöhen und Kommunikation verbessern. Lehrende stärken durch Best Practice Austausch und Mini Fortbildungen zu Körperlernen, Gruppenführung und Kommunikation.
  8. Fazit
    Die Pilateskurse sind hochwirksam, hochzufrieden und hochmotiviert, folgen aber einer eigenen Lernlogik, die der aktuelle Fragebogen nur teilweise abbildet. Die Organisation kann das gelingende Lernen weiter stärken, indem sie Räume verbessert, den Fragebogen anpasst, Gruppenstabilität erhöht, Lehrende unterstützt und freie Bewegung integriert.

Auswertung der Krabbelgruppe – Kategorie Familie und Kind sein

  1. Gesamtbild der Krabbelgruppe
    Die Krabbelgruppe ist die kleinste und statistisch schwächste Stichprobe der gesamten Befragung. Es liegen nur acht Nennungen vor, fast keine Angaben in vielen Kategorien und nur ein bis zwei beantwortete Fragen. Es gibt keine freien Kommentare, weder positiv noch negativ. Die Aussagen „Wie angenehm war die Atmosphäre…“ und „Meine Erwartungen an die vermittelten Inhalte wurden erfüllt…“ zeigen dennoch eine positive Grundtendenz. Die Daten sind nicht belastbar und erlauben keine statistisch valide Interpretation, dennoch lassen sich qualitative Hinweise erkennen.
  2. Auswertung nach Fragegruppen
    A. Allgemeine Fragen zum Kurs / Unterricht
    Die Bewertungen zeigen viermal drei Sterne, einmal vier Sterne und zweimal keine Angabe. Die Zufriedenheit ist grundsätzlich vorhanden. Die Atmosphäre wird positiv bewertet, Räume und Materialien werden nicht negativ bewertet. Interpretation: Die Krabbelgruppe wird als angenehm, freundlich und gut organisiert erlebt.

B. Weiterbildungsinhalte
Es liegt nur eine einzige Bewertung vor: einmal drei Sterne. Alle anderen Inhalte wurden nicht bewertet. Die Inhalte des Fragebogens passen nicht zur Krabbelgruppe, da Theorie, Praxisübertragung, Anregungen und Lernzielorientierung für Eltern Kind Gruppen nicht relevant sind. Interpretation: Die Nicht Angaben sind kein Zeichen von Unzufriedenheit, sondern der Fragebogen muss für die Krabbelgruppe angepasst werden.
C. Arbeit der Kursleitung
Es liegen keine Angaben vor, keine Bewertung der Kursleitung und keine freien Kommentare. Interpretation: Das bedeutet nicht, dass die Kursleitung schlecht ist. Die Teilnehmenden sehen die Items als nicht passend. Eltern bewerten in Krabbelgruppen eher Atmosphäre, Sicherheit und Wohlbefinden statt Theorie, Rückmeldung oder Lernzielkontrollen.
D. Eigenes Lernverhalten
Es liegen keine Angaben und keine freien Kommentare vor. Interpretation: Eltern sehen sich nicht als Lernende, sondern als Begleitende. Die Items passen nicht zur Kursart.

  1. Zusammenfassung der freien positiven und negativen Aspekte
    Es gibt keine freien Kommentare. Die wenigen Bewertungen zeigen eine angenehme Atmosphäre, grundsätzlich passende Inhalte und eine funktionierende Organisation. Negative Aspekte sind nicht vorhanden. Es gibt keine Hinweise auf Probleme, keine Kritik an Räumen, Materialien oder Kursleitung.
  2. Was kann die Organisation aus der Krabbelgruppe ableiten
    Der Fragebogen passt nicht zur Kursart. Die Krabbelgruppe ist ein Eltern Kind Angebot und kein klassischer Lernkurs. Die Items zu Theorie, Praxisübertragung, Lernzielkontrollen, Rückmeldungen, Lernmaterial und selbstständigem Arbeiten sind nicht geeignet. Die hohe Zahl der Nicht Angaben ist ein Hinweis auf Unpassung, nicht auf Unzufriedenheit. Die Krabbelgruppe wird grundsätzlich positiv erlebt: Atmosphäre gut, Organisation gut, Inhalte werden als passend empfunden, keine Kritikpunkte. Die Daten sind zu dünn für statistische Aussagen. Die Krabbelgruppe sollte mit einem eigenen, passenden Fragebogen evaluiert werden.
  3. Wie können Lehrende zum gelingenden Lernen beitragen
    Lehrende sollten Atmosphäre und Sicherheit stärken, klare Struktur und Rituale anbieten, Elternkommunikation pflegen, kurze Hinweise und Impulse geben, Beobachtung statt Bewertung nutzen und den Raum kindgerecht gestalten.
  4. Wie kann die Organisation zum gelingenden Lernen beitragen
    Ein eigener Fragebogen für Eltern Kind Gruppen ist notwendig, mit Items wie „Mein Kind fühlte sich wohl“, „Ich habe neue Ideen für zu Hause bekommen“, „Die Kursleitung war freundlich und aufmerksam“, „Die Gruppe war angenehm“, „Der Raum war kindgerecht“. Räume sollten weiter optimiert werden, da Krabbelgruppen besondere Raumqualität benötigen. Elternkommunikation kann gestärkt werden durch kurze Infozettel, kleine Impulse für zu Hause und Austauschmöglichkeiten. Kursleitungen sollten unterstützt werden durch Fortbildungen zu frühkindlicher Entwicklung, Elternkommunikation und Gruppenführung mit Kleinkindern.
  5. Fazit
    Die Krabbelgruppe wird positiv erlebt, aber der Fragebogen ist methodisch ungeeignet für diese Kursart. Die Organisation sollte einen eigenen Fragebogen entwickeln, die Atmosphäre und Raumqualität weiter stärken, die Kursleitung unterstützen und die Elternkommunikation ausbauen. Die Krabbelgruppe ist ein wertvolles Angebot, benötigt aber eine angepasste Evaluationslogik.

Auswertung des Angebots „Lernen lernen“ – Kategorie Neugierig sein

  1. Gesamtbild des Angebots Lernen lernen
    Das Angebot Lernen lernen zeigt ein sehr positives Bewertungsmuster. Die Teilnehmenden berichten von hoher Zufriedenheit, klaren Lernfortschritten und einer sehr wirksamen Kursleitung. Die Aussagen „auf jeden persönlich eingegangen, verschiedene Methoden waren interessant, praxisorientiert, verständlich, Kursleitung“ und „ich weiß jetzt, welcher Lerntyp ich bin, fühle mich gut informiert und denke, dass ich einiges Gelernte umsetzen kann“ spiegeln die Grundtendenz wider: hohe Relevanz, starke individuelle Wirkung und ein klarer Praxisbezug. Das Angebot wird als hilfreich, motivierend und gut strukturiert erlebt.
  2. Auswertung nach Fragegruppen
    A. Allgemeine Fragen zum Kurs / Unterricht
    Die Bewertungen zeigen eine hohe Zufriedenheit mit der Kursorganisation, der Atmosphäre und der Verständlichkeit der Inhalte. Die Teilnehmenden fühlen sich gut abgeholt und wertschätzend begleitet. Freie positive Kommentare betonen eine angenehme Atmosphäre, klare Struktur, gute Organisation und die persönliche Ansprache durch die Kursleitung. Interpretation: Das Angebot schafft eine lernförderliche Umgebung, die sowohl Sicherheit als auch Motivation bietet.
    B. Weiterbildungsinhalte
    Die Inhalte werden als verständlich, praxisorientiert und abwechslungsreich wahrgenommen. Die Teilnehmenden berichten, dass sie konkrete Erkenntnisse über ihren eigenen Lerntyp gewonnen haben und diese im Alltag anwenden können. Freie positive Kommentare zeigen, dass die Methoden interessant und vielfältig waren, die Inhalte gut erklärt wurden und die Praxisnähe besonders geschätzt wurde. Interpretation: Die Inhalte sind sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmt und ermöglichen direkte Anwendung im Alltag.
    C. Arbeit der Kursleitung
    Die Kursleitung wird als kompetent, aufmerksam, individuell begleitend, motivierend und klar strukturiert wahrgenommen. Freie positive Kommentare betonen, dass die Kursleitung auf jede Person individuell eingegangen ist, verständlich erklärt hat, motiviert hat und eine angenehme Lernatmosphäre geschaffen hat. Interpretation: Die Kursleitung ist der zentrale Erfolgsfaktor des Angebots Lernen lernen. Ihre Fähigkeit, individuelle Lernprozesse zu begleiten, wird besonders geschätzt.
    D. Eigenes Lernverhalten
    Die Teilnehmenden schätzen sich selbst positiv ein. Sie berichten von gesteigertem Selbstbewusstsein, besserem Verständnis ihrer eigenen Lernprozesse und der Fähigkeit, das Gelernte im Alltag umzusetzen. Freie positive Kommentare zeigen, dass Teilnehmende ihren Lerntyp erkannt haben, sich gut informiert fühlen und konkrete Strategien mitnehmen. Interpretation: Das Angebot stärkt die Selbstwirksamkeit und das metakognitive Bewusstsein der Teilnehmenden.
  3. Zusammenfassung der freien positiven Aspekte
    Individuelle Begleitung, verständliche Erklärungen, abwechslungsreiche Methoden, klare Struktur, Praxisnähe, Erkenntnis über den eigenen Lerntyp, gesteigertes Selbstbewusstsein, motivierende Kursleitung, angenehme Atmosphäre, direkte Anwendbarkeit im Alltag.
  4. Zusammenfassung der freien negativen Aspekte
    Es liegen keine negativen freien Kommentare vor. Die Bewertungen zeigen keine Hinweise auf strukturelle Probleme, keine Kritik an Räumen, Materialien oder Kursleitung. Interpretation: Das Angebot Lernen lernen ist konfliktarm und wird durchgehend positiv erlebt.
  5. Was kann die Organisation aus dem Angebot Lernen lernen ableiten
    Das Angebot Lernen lernen ist hochwirksam und zeigt, wie metakognitive Lernprozesse erfolgreich gestaltet werden können. Die Inhalte passen sehr gut zur Zielgruppe, die Kursleitung arbeitet hochprofessionell und die Teilnehmenden profitieren stark. Die Organisation kann das Angebot als Best Practice nutzen, insbesondere für Kurse, die Reflexion, Selbstwirksamkeit und Lernstrategien fördern sollen. Das Angebot zeigt, dass individuelle Begleitung, klare Struktur, abwechslungsreiche Methoden und Praxisnähe zentrale Erfolgsfaktoren sind.
  6. Wie können Lehrende zum gelingenden Lernen beitragen
    Individuelle Begleitung stärken, Methodenvielfalt beibehalten, Praxisnähe sichern, Reflexionsphasen integrieren, Lernstrategien sichtbar machen, positive Fehlerkultur fördern, Lernfortschritte durch Feedback unterstützen.
  7. Wie kann die Organisation zum gelingenden Lernen beitragen
    Das Angebot Lernen lernen sollte weitergeführt und ausgebaut werden. Die Organisation kann die Kursleitung durch Austauschformate und Fortbildungen unterstützen, das Angebot stärker sichtbar machen und es als Modell für andere Kursarten nutzen, die metakognitive Lernprozesse fördern sollen.
  8. Fazit
    Das Angebot Lernen lernen ist hochwirksam, hochzufrieden und zeigt starke individuelle Effekte. Die Teilnehmenden gewinnen Klarheit über ihren Lerntyp, fühlen sich gut begleitet und können das Gelernte im Alltag anwenden. Die Organisation kann dieses Angebot als Best Practice nutzen, um Lernprozesse in anderen Kursarten weiter zu stärken.

Evaluationsbericht: Auswertung der Lehrendenfragebögen
Dieser Bericht fasst die Rückmeldungen der Lehrenden zu Organisation, Rahmenbedingungen, Unterrichtsgestaltung sowie zum Lernverhalten der Teilnehmenden zusammen. Die Daten stammen aus den eingereichten Fragebögen verschiedener Kursleitungen und decken ein breites Spektrum an Kursarten und Unterrichtsorten ab. Insgesamt zeigen die Ergebnisse ein hohes Engagement der Lehrenden, eine überwiegend positive Wahrnehmung der Zusammenarbeit mit dem Zeitkreis sowie deutliche Unterschiede zwischen den Kursorten und den jeweiligen Kursformaten.

  1. Gesamtbild
    Die Bewertungen bewegen sich überwiegend im Bereich „gut“ bis „sehr gut“. Besonders positiv hervorgehoben werden die Zusammenarbeit mit der Büroverwaltung und der Geschäftsführung sowie die allgemeine organisatorische Unterstützung. Gleichzeitig zeigen sich strukturelle Herausforderungen, die vor allem die räumlichen Bedingungen und die Heterogenität der Gruppen betreffen. Die Lehrenden reflektieren ihre Arbeit differenziert und geben sowohl positive Eindrücke als auch konkrete Verbesserungsvorschläge.
  2. Organisation und Rahmenbedingungen
    Die organisatorischen Abläufe werden von den meisten Lehrenden als zuverlässig und unterstützend wahrgenommen. Die Büroverwaltung und die Geschäftsführung erhalten durchgehend sehr gute Bewertungen. Auch die Medienzugänge und Arbeitsmittel werden in vielen Kursen als angemessen beschrieben.
    Deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch bei den Kursräumen. Mehrere Lehrende berichten von unzureichender Ausstattung, mangelnder Sauberkeit oder organisatorischen Schwierigkeiten beim Zugang. Besonders häufig genannt werden Probleme in Worriken (nicht aufgeschlossene Räume, Reinigungsmängel, umständliche Schlüsselwege), in Amel (dunkle und kalte Räume) sowie in der Sporthalle Bergscheid (nicht dimmbares Licht, kalter Boden, fehlende Matten) (Anm. GF: Licht jetzt dimmbar und Matten vorhanden). Auch im Haus Titfeld werden Beleuchtung, die Höhe der Tafel und die Qualität des Lautsprechers kritisiert.
    Die Fortbildungsangebote des Zeitkreises werden insgesamt positiv bewertet, wobei einige Lehrende sich eine stärkere fachspezifische Ausrichtung wünschen.
  3. Unterrichtsgestaltung und Lehrverhalten
    Die Lehrenden schätzen ihre eigene Unterrichtsgestaltung überwiegend positiv ein. Sie betonen, dass ihre Erklärungen verständlich sind, dass sie auf Fragen und Schwierigkeiten eingehen und dass sie den Teilnehmenden hilfreiche Rückmeldungen geben. Viele Lehrende fördern aktiv die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe und gestalten ihren Unterricht abwechslungsreich. Zudem stehen zahlreiche Kursleitungen auch nach dem Unterricht für Fragen zur Verfügung. Herausfordernd ist in mehreren Kursen die starke Heterogenität der Gruppen. Besonders in Sprachkursen wird berichtet, dass Teilnehmende mit sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen zusammenkommen, was die individuelle Förderung erschwert. In einigen Fällen führt dies zu Über- oder Unterforderung einzelner Personen. Auch die Nachbereitung der Inhalte durch die Teilnehmenden ist nicht in allen Kursen ausgeprägt, was sich auf den Lernfortschritt auswirkt.
  4. Verhalten und Lernerfolg der Teilnehmenden
    Die Lehrenden beschreiben ihre Gruppen überwiegend als motiviert, interessiert und aktiv. In vielen Kursen herrscht eine gute Gruppendynamik, die sich positiv auf die Lernatmosphäre auswirkt. Die Teilnehmenden unterstützen sich gegenseitig und bringen ihre Fähigkeiten ein.
    Gleichzeitig zeigen sich Unterschiede zwischen den Kursarten. In einigen Kursen ist der Lernfortschritt deutlich sichtbar, während in anderen trotz Motivation nur geringe Fortschritte wahrgenommen werden. Die selbstständige Weiterarbeit außerhalb des Unterrichts ist stark kursabhängig. Der Transfer des Gelernten in den Alltag wird ebenfalls unterschiedlich eingeschätzt.
  5. Qualitative Rückmeldungen
    Die qualitativen Kommentare der Lehrenden geben ein differenziertes Bild. Positiv hervorgehoben werden die gute Stimmung in den Gruppen, die wertschätzende Atmosphäre, die Freude am Austausch und die Motivation der Teilnehmenden. Einige Lehrende betonen die Klarheit des Fragebogens und die Möglichkeit, sowohl organisatorische als auch pädagogische Aspekte zu reflektieren. Kritisch angemerkt wird die Länge des Fragebogens sowie die begrenzte Skala, die wenig Raum für differenzierte Rückmeldungen lässt. Mehrere Lehrende wünschen sich eine stärkere Anpassung des Fragebogens an unterschiedliche Kursarten. Darüber hinaus werden strukturelle Probleme wie Raumzustand, Ausstattung und Gruppenzusammensetzung wiederholt genannt.
  6. Handlungsempfehlungen
    Aus den Rückmeldungen ergeben sich mehrere übergreifende Empfehlungen. Eine Verbesserung der räumlichen Bedingungen sollte prioritär behandelt werden, insbesondere in Worriken, Amel, der Sporthalle Bergscheid und im Haus Titfeld. Eine klarere Schlüsselregelung in Worriken sowie eine bessere Grundausstattung würden die Unterrichtsqualität unmittelbar verbessern. Im Bereich der Kursorganisation wäre es sinnvoll, heterogene Gruppen frühzeitig zu erkennen und alternative Kursformate oder zusätzliche Förderangebote zu entwickeln. Die Fortbildungsangebote könnten stärker fachspezifisch ausgerichtet werden, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Lehrenden gerecht zu werden.
  7. Schlussbemerkung
    Die Auswertung zeigt, dass die Lehrenden mit hoher Professionalität und großem Engagement arbeiten. Die größten Herausforderungen liegen nicht im pädagogischen Bereich, sondern in den strukturellen Rahmenbedingungen und der Zusammensetzung der Gruppen. Die positive Bewertung der organisatorischen Zusammenarbeit bildet ein solides Fundament für die weitere Qualitätsentwicklung. Die Rückmeldungen bieten wertvolle Hinweise für konkrete Verbesserungen und zeigen zugleich die Stärke des bestehenden Angebots.

Ein paar Wochen nach der Verteilung der Projektmappen in den Kursen über die Kursleitungen und Mitarbeitenden, sendeten wir den Teilnehmenden unserer Kurse folgende E-Mail:

„Betreff: Schon dabei? Nachfrage zum Projekt, wie gut Ihnen das Lernen in unserer Einrichtung zur Erwachsenenbildung gelingt

Guten Tag Frau/Herr…,

haben Sie für sich schon geprüft, ob Ihre inhaltlichen Wünsche und Lernziele in dem Angebot, das Sie besuchen erfüllt und erreicht werden? Sind Sie mit sich, den Lehrenden und der Organisation der Kurse zufrieden?
Im Rahmen unserer aktuellen Qualitätsmaßnahme wurden Projektmappen verteilt, zur Feststellung, wie gut Ihnen das Lernen in unserer Organisation gelingt.
Haben Sie Fragen oder Anmerkungen? Melden Sie sich gerne! Ansonsten freuen wir uns, wenn Sie uns den in der Mappe beinhalteten, 2-seitigen Fragebogen bis zum 30. Juni zurückführen. Sie finden einen Briefkasten vor unserem Büro auf der Hauptstraße 82 in Raeren oder können die beiden Bögen Ihrem Kursleitenden mitgeben oder einscannen und uns per Mail zukommen lassen.
Sie könnten die Lerntipps auch für Ihr Kind im Studium oder Schule brauchen? Wir haben noch ein paar Mappen vorrätig, die Sie gerne in unserem Büro abholen können.“

Sofern die Kurse nicht klassisch auf Lernziele ausgerichtet sind, hat die Organisation Zeitkreis wie folgt argumentiert: „Die Fragen betreffen Ihren Kurs nicht so ganz?
Lehrpläne und Lernhilfen sowie Fragen zum Lernfortschritt sind sicher am leichtesten auf klassische Bildungsangebote wie Sprach- oder Computerkurse zu übertragen. Sie als Teilnehmender verfolgen vermutlich trotzdem in allen Kursen ein bestimmtes Ziel, wie das Einüben von Bewegungsabläufen oder z.B. von Techniken in den kreativen Kursen oder Lernwünsche für Ihr Kind.
Wir möchten also ausnahmslos alle Teilnehmenden dazu einladen, sich auf die Lernthemen und den Fragebogen einzulassen und sich dazu anregen zu lassen, Fragen auf Ihre individuelle Situation zu übertragen und einen Mehrwert für sich aus den Unterlagen zu finden.
Letztlich bleibt es natürlich dabei, dass das Arbeiten mit den Mappen nicht aufgedrängt werden kann, und das wollen wir auch nicht. Und der Fragebogen muss nicht verpflichtend ausgefüllt werden. Auf einen Versuch kommt es aber an, meinen wir. 😊“

Weitere Infos, die im E-Mail-Verkehr den Teilnehmenden und der Öffentlichkeit mitgeteilt wurden:

Sie könnten die Lerntipps auch für Ihr Kind im Studium oder Schule brauchen? Wir haben noch ein paar Mappen vorrätig, die Sie gerne in unserem Büro abholen können.

Unsere Lerntipps können Sie auch unabhängig von Ihrem Kurs nutzen – sei es für eine andere Weiterbildung oder als Unterstützung für Ihr Kind in Schule oder Studium. Einige Mappen sind noch verfügbar und können in unserem Büro abgeholt werden.

Projektmappe, die den Teilnehmenden bereitgestellt wurde sowie Feedbackbogen, der den Lehrenden bereitgestellt wurde.